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Zum Ende der Seite springen Noah´s geschichtliche Nachfolge ?
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chandartha chandartha ist männlich
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Noah´s geschichtliche Nachfolge ? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

(Falls es das Thema schon gibt - habe ich es nicht gefunden)

Was hiervon ist geschichtlich greifbar?

Zitat:
Dies ist das Geschlecht der Söhne Noahs:
Sem, Ham und Jafet. Und es wurden ihnen Söhne geboren nach der Sintflut. 2 Die Söhne Jafets sind diese: Gomer, Magog, Madai, Jawan, Tubal, Meschech und Tiras. 3 Die Söhne Gomers sind diese: Aschkenas, Rifat und Togarma. 4 Die Söhne Jawans sind diese: Elischa, Tarsis, die Kittäer und die Rodaniter. 5 Von diesen haben sich ausgebreitet die Bewohner der Inseln der Heiden. Das sind die Söhne Jafets nach ihren Ländern, ihren Sprachen, Geschlechtern und Völkern. 6 Die Söhne Hams sind diese: Kusch, Mizrajim, Put und Kanaan. 7 Und die Söhne des Kusch sind diese: Seba, Hawila, Sabta, Ragma und Sabtecha. Aber die Söhne Ragmas sind diese: Saba und Dedan. 8 Kusch aber zeugte den Nimrod. Der war der Erste, der Macht gewann auf Erden, 9 und war ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN. Daher spricht man: Das ist ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN wie Nimrod. 10 Und der Anfang seines Reichs war Babel, Erech, Akkad und Kalne im Lande Schinar. 11 Von diesem Lande ist er nach Assur gekommen und baute Ninive und Rehobot-Ir und Kelach, 12 dazu Resen zwischen Ninive und Kelach. Das ist die große Stadt. 13 Mizrajim zeugte die Luditer, die Anamiter, die Lehabiter, die Naftuhiter, 14 die Patrositer, die Kasluhiter und die Kaftoriter; von denen sind gekommen die Philister. 15 Kanaan aber zeugte Sidon, seinen ersten Sohn, und Het 16 und den Jebusiter, den Amoriter, den Girgaschiter, 17 den Hiwiter, den Arkiter, den Siniter, 18 den Arwaditer, den Zemariter und den Hamatiter. Nachher haben sich die Geschlechter der Kanaaniter weiter ausgebreitet, 19 und ihre Grenzen waren von Sidon in der Richtung auf Gerar bis nach Gaza, in der Richtung auf Sodom, Gomorra, Adma, Zebojim bis nach Lescha. 20 Das sind die Söhne Hams nach ihren Geschlechtern, Sprachen, Ländern und Völkern. 21 Sem aber, dem Vater aller Söhne Ebers, Jafets älterem Bruder, wurden auch Söhne geboren. 22 Und dies sind seine Söhne: Elam, Assur, Arpachschad, Lud und Aram. 23 Aber die Söhne Arams sind diese: Uz, Hul, Geter und Masch. 24 Arpachschad aber zeugte Schelach, Schelach zeugte Eber. 25 Eber wurden zwei Söhne geboren. Einer hieß Peleg, weil zu seiner Zeit die Erde zerteilt wurde; und sein Bruder hieß Joktan. 26 Und Joktan zeugte Almodad, Schelef, Hazarmawet, Jerach, 27 Hadoram, Usal, Dikla, 28 Obal, Abimaël, Saba, 29 Ofir, Hawila und Jobab. Das sind alles Söhne Joktans. 30 Und ihre Wohnsitze waren von Mescha bis man kommt nach Sefar, an das Gebirge im Osten. 31 Das sind die Söhne Sems nach ihren Geschlechtern, Sprachen, Ländern und Völkern. 32 Das sind nun die Nachkommen der Söhne Noahs nach ihren Geschlechtern und Völkern. Von denen her haben sich ausgebreitet die Völker auf Erden nach der Sintflut.

Quelle: http://www.die-bibel.de/online-bibeln/lu...20a4c55f01dbe7/

Schinar ?

Kalam und des verschämte Übergehen des Eigennamens der "Sumerer" durch die Sumerologie Samuel Kramer verschweigt, dass Jules Oppert (1825 - 1905) das Wort "Sumer" erst im Jahre 1869 erfindet. Er verbirgt damit zugleich, dass diese Neuschöpfung keineswegs beim Entziffern eines Keilschrifttextes gewonnen wird, sondern bei der Lektüre der Heiligen Schrift und ihrem Land "Schinar": "Der Anfang seines[Nimrods] Königreiches war Babel und Erech und Akkad und Kalne im Land Schinar" (1. Mose 10;10). "Schinar" hatte Oppert also in blindem Vertrauen auf die Bibel als passend für ein mesopotamisches Volk empfunden, dessen Sprache offensichtlich nicht zu den semitischen gehörte: "Ich habe diesen Namen [sumer] seit 1869 verwendet" (Oppert 1875, 551). Wäre es für Kramer wirklich so schwer gewesen, diese kleine, aber ungemein wichtige Mitteilung weiterzugeben? Stattdessen wird dem Publikum auch noch vorenthalten, daß Oppert sein "Sumer" gegen -2100 über "die Zeit Abrahams" (ibid., 277), also bibelfundamentalistisch datiert. Denn die Bibel bringt Nimrod, Schinar und Abraham nahe zusammen. Dass die Abraham-Sagen frühestens in der Perserzeit - also 1.500 Jahre später (ab -550) - entstehen (Thompson 1974, van Seters 1975, Köckert 1988), erfahren Kramers Leser ebenfalls nicht. Dabei ist man dann genau in der Zeitstellung der Chaldäer. Die am meisten verstörende Unterlassung durch Samuel Kramer aber liegt im Verschweigen des Namens, den das Land "Sumer" sich selber gibt. Wie nennt es sich in seiner "sumerischen" Keilschrift? Keineswegs "Sumer", sondern KALam. Das ist nun sehr nah am KALdu der semitischen Keilschrifttexte. Die aber bezeichnen mit Kal das Volk, das die Griechen als Chaldäer kennen.
Quelle: http://www.geschichtsforum.de/f23/hochku...amiens-ii-19956


Kann man das bestätigen?

hab da mal ein wenig rumgesucht:

Magog - Magier ?
Kittäer - von Assur ?
Rodaniter - von Rhodos ?
Kusch - altägyptischer Name von Nubien
Hawila - Land in Garten Eden; Flavius Josephus: Hawila in Gangesebene/ Indien ?
Saba - Jemen
Kalne - bei Aleppo/ Syrien oder Unqi (antikes Königreich) in Amuqebene, S-Türkei ?
Sidon - Libanon
Jebusiter - Jerusalem, evt. zu Hapiru zählend ?
Hamatiker - Hama/ Syrien ?
Hiwiter - Hethiter oder Hurriter ?
Aram - Aramäer ?

Kanaan, Babel (Babylon), Erech (Uruk), Akkad, Ninive, Elam, Assur, Amoriter ... ist bekannt

Rehobot-Ir - ?
Kelach - ?
Luditer, Anamiter, Lehabiter, Naftuhiter, Patrositer, Kasluhiter - ?
Girgaschiter, Arkiter, Arwaditer, Zemariter - ?
Arpachschad, Lud, Uz, Hul, Geter, Masch - ?

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23.07.2010 03:43 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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RE: Noah´s geschichtliche Nachfolge ? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von chandarthaKann man das bestätigen?
hab da mal ein wenig rumgesucht:
Jebusiter - Jerusalem, evt. zu Hapiru zählend ?
Jerusalem war wie alle anderen Staadtstaaten in Palästina (Askalon, Gezer, Melchizedec, Hazor, Lachish, Megiddo, Gaza, Dor, Sinai, Ashtaroth, Joppa, Urusalima (Jerusalem), Sodom, Gomorrah, Admah, Zeboiim, Zoar, Byblos, Tyros, Beiruta, Sidon usw.) Teil des Pharaonenreiches. Die Vasallenkönige der Städte unterstanden dem Pharao. Dabei war besonders Megiddo als Zentrum von Samaria und Fenkeu (Phönizien) immer umstrittenes Grenzland zwischen den Ägyptern, den Hethitern und später den Assyrern

Als die Macht des Pharaos etwa nach Ramses III langsam zerbröselte, die Ammunpriester in Ägypten das Sagen hatten und einen rigiden Religionsstaat errichteten, wurde das Reich außenpolitisch inaktiv- Die nördlichen Staatstaaten wurden gewaltsam Ort für Ort von anderen Reichen übernommen, allen voran die Assyrer aus Niniveh. Das ging nicht in einem Aufwasch von statten, Orte wie Megiddo wurden dabei mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Lachish, das deutlich größer und bedeutender als Jerusalem war, wurde um 587 v.C. total zerstört und nie wieder aufgebaut.

Jerusalem bleibt etwa 250 Jahre lang ein Trümmerfeld, sicher bis nach 400 v.C. Die biblische Darstellung der Geschichte ist Wunschdenken. Der frei phantasierte Salomon hat in der Bibel Tel Gezer königlich ausgebaut, um 400 v.C. lebten die Menschen in der persischen Provinz Yehud dort elendig in gegrabenen Felshöhlen - nix mit königlichen Bauten.

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23.07.2010 04:20 emporda ist offline E-Mail an emporda senden Homepage von emporda Beiträge von emporda suchen Nehmen Sie emporda in Ihre Freundesliste auf YIM-Name von emporda: helmut_emporda
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RE: Noah´s geschichtliche Nachfolge ? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:

Die am meisten verstörende Unterlassung durch Samuel Kramer aber liegt im Verschweigen des Namens, den das Land "Sumer" sich selber gibt. Wie nennt es sich in seiner "sumerischen" Keilschrift? Keineswegs "Sumer", sondern KALam. Das ist nun sehr nah am KALdu der semitischen Keilschrifttexte. Die aber bezeichnen mit Kal das Volk, das die Griechen als Chaldäer kennen.
Quelle: http://www.geschichtsforum.de/f23/hochku...miens-ii-19956/

Kann man das bestätigen?


Von mir nicht. So wie ich es gelernt habe, nennt die Bibel das Land Sumer "Schinar" - soweit richtig.

Der Name "Sumer" hat sich irgendwie ganz blöde eingebürgert - wahrscheinlich deswegen, weil viele dieses Häkchen auf dem "Š" für die Aussprache "Sch" nicht mitbeachteten. Die Akkader nannten das Land nicht Sumer sondern Schumeru bzw. Šumeru, welches von der Wissenschaft so übernommen wurde. Die Sumerer selbst nannten ihr Land aber Ki-en-gir.

Die Chaldäer wurden auf altakkadisch "kur-Kašdu" und auf spätbabylonisch "kur-Kaldu" genannt und bildeten 5 Stämme. Ihr Ursprung ist unklar - es wird lediglich erwähnt, dass sie südl. vom Persischen Golf her auf Mesopotamien trafen. Erstmals werden sie 883 v. Chr. genannt, aber fanden erst um 721 v.u.Z. an Bedeutung, als dessen König den assyrischen König Šarrum-ken II. bezwang und somit ein Neubabylonisches Reich einläutete.

Mit dem alten Šumer hat das alles nichts zu tun.

Grüße von Bob
23.07.2010 07:21 Bob ist offline E-Mail an Bob senden Beiträge von Bob suchen Nehmen Sie Bob in Ihre Freundesliste auf
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Das ist für mich wieder so eine "zwei-Seiten-Betrachtung".
Die Bibel, also das A.T. (Tora) in dem Fall nur, beruht (oder beruft sich) ja zumindest erstmal auf älterer, mündlicher Überlieferung.
Möglicherweise sind die geografischen Namen nicht ganz frei erfunden. Da wäre es für mich interessant, zu erfahren, was davon real existent war (keine Personen!). Die Namen sind evt. überliefert aber durch die Sprachen verändert.
Quasi auch die Assyrologen kommen mir (groß-)teils Bibelinterpretierend vor. Die meisten von ihnen dürften die lateinischen Buchstabenübersetzung der jeweiligen anders (Schreib-)sprachlichen Völker wo die geografischen Orte teils anzusiedeln wären, genutzt haben. Was für mich eine mögliche Fehlerquelle einschließt.
Also die Akkadier nannten ihr Land wohl anders, ebenso die Sumerer. Aksum sprachen die dort Lebenden bestimmt (?) auch anders aus.

"Ki-en-gir" - "KALAM"
bei "Enki und die Weltordnung" steht:
69. ud gal ki gal-la e3-a-me-en en gal kalam-me-en
(I´m the great storm rising over the great earth. I am the great lord of the land)

70. gu2-gal barag-barag-ge2-ne-me-en a-a kur-kur-ra-me-en
(I´m the principal among the rulers, the father of all foreign lands)

Ich vermute, das man sich in Zeile 70 auf das eigene Land bezieht, im Gegensatz zu Zeile 69. (Im Geschichtsforum führten sie "Meskalamdug" mit an)

Vielleicht nur zwei Namen für das selbe. Aber beides klingt nicht wie Sumer. Da klingt (S)chaldäer ja eher wie S(ch)umer ... Wobei kalam und Chaldäer schon ableitbar zu sein scheint keine Ahnung

Wurden die Namen demnach von viel später Lebenden aufgrund des AT´s vergeben?

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23.07.2010 15:35 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von chandartha

69. ud gal ki gal-la e3-a-me-en en gal kalam-me-en
(I´m the great storm rising over the great earth. I am the great lord of the land)


hmmm ja stimmt. Bei näher betrachten, viel mir sogar noch ein kleiner Fehler in meiner deutschen Übersetzung auf. Es heißt nach dem sumerischen Text nicht: "Ich bin der große Herr des Landes" sondern: "Ich bin der Herr des großen Landes." Habs in der Überstzung gerade verbessert. Aber was ist mit dem großen Land genau gemeint? Bezieht die Textzeile sich auf Sumer oder auf alles Land, was Enki mythologisch jemals trocken legte? Oder ist gar die Unterwelt "Abzu" gemeint oder Dilmun, welches Enki am Anfang gestaltete? Wie es aussieht ist mit "Kalam" kein bestimmtes Land gemeint, wenn es nur mit "Land" übersetzt wird.

Anderseits kommt das Wort "Kalam" auch im Mythos von Innanas Abstieg in die Unterwelt vor, wie dort steht: "bad3-tibira ki-a e2-muš3-kalam-ma mu-un-šub kur-ra ba-[e-a]-ed3" Womit aber eins ihre Häuser in Bad-Tibira gemeint ist: "Sie verließ das Haus "Musch-kalam" in Bad Tibira, und stieg zur Unterwelt ab.
Quelle: http://etcsl.orinst.ox.ac.uk/cgi-bin/etc...&charenc=gcirc# / Zeile 8

Bob
23.07.2010 18:36 Bob ist offline E-Mail an Bob senden Beiträge von Bob suchen Nehmen Sie Bob in Ihre Freundesliste auf
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nicht so hastig... Grins

kalam bei psd:
Zitat:
kalam; "the Land (of Sumer)"


und bei dem "en gal kalam" denke ich der Bezug von "gal" geht auf "en" und nicht auf "kalam". Denke da an "Lu-gal". Das "gal" dürfte hinter dem Bezugspunkt ("en" oder "Lu") sein.

(Muss jetzt weg...bis später)

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23.07.2010 18:56 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Wenn man sich die Mühe macht und nach Ken-gir sucht, findet man nichts in der sumerischen Translitertion. Offenbar hat Wikipedia da geschlampt. http://de.wikipedia.org/wiki/Sumer

Das Wort heißt richtig ki-en-gir15
"Land der Herren der Helligkeit"?
"Land der hellen Herren"?
"Land der erleuchteten Herren"? zeigen


http://en.wikipedia.org/wiki/Sumer
http://www.fordham.edu/halsall/ancient/2...r-proverbs.html

Bemerkung: habe in den vorherigen Texte "ki-en-gir" verbessert.

Wie wir wissen, kommt gir (jir) auch im Wort "Din-gir" (Götter) vor.
Vielleicht hat Sitchin ja doch recht, wenn er von "Die in den leuchtenden Dingsbums-Gegenständen (Raketen) spricht. Überlegen Und wenn die dann in dem Land der leuchtenden din-Dingsbums leben, schein das nachvollziehbar.
23.07.2010 19:07 Bob ist offline E-Mail an Bob senden Beiträge von Bob suchen Nehmen Sie Bob in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von chandartha
kalam bei psd:
kalam; "the Land (of Sumer)"


sumer steht in () Klammern. Das heißt für mich, "Kalam" kann sich auf Sumer beziehen, muss es wohl anscheinend aber nicht. PSD ist sich hier wohl nicht ganz sicher.... wie PSD bei "Din" auch nichts weiß und einfach ein Fragezeichen hinsetzt. Keine Quelle ist unfehlbar - auch die deutsche WIKI nicht, wie ich gesehen habe.

bis später Augenzwinker
23.07.2010 19:20 Bob ist offline E-Mail an Bob senden Beiträge von Bob suchen Nehmen Sie Bob in Ihre Freundesliste auf
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bei: http://etcsl.orinst.ox.ac.uk/cgi-bin/etcslemesal.cgi

(Eigennamenliste oder so keine Ahnung ) steht: ka-na-a2 - kalam - the Land
ki-en-gir15 find ich da nicht.

psd sagt: "gir15 - native, local"
und hat für "deity, god, goddess" unter dingir noch "dim3-me-er (ES)" stehen (ganz ohne din und gir)

wenn ich bei http://etcsl.orinst.ox.ac.uk/edition2/etcslgloss.php?lookup=c143.97&charenc
=gcirc
gir15 anklicke, komme ich auch bloß zu psd.

Keine Quelle ist unfehlbar, das ist richtig. (wiki nicht ausgelassen) ja

Mhm. Die () bei kalam würde ich eigentlich als nähere Bestimmung für das "Land" sehen ... weiß nicht. Hat bonito nicht mal irgendwo den Namen des Sumerlandes erwähnt?

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Auf der Ur-Nammu Tafel steht

lugal ki en gi ki uri ke

König [von] Sumer (ki en gi) [und] Akkad (ki uri ke)

ki uri ke ist dabei "Land des Krieges", wobei uri das akkad. Wort für Krieg ist.

Eine weitere Quelle für ki en gi:

http://etcsl.orinst.ox.ac.uk/cgi-bin/etc...d=c111.1#c111.1

Zeile 2

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02.08.2010 09:55 bonito ist offline E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
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Hey bonito,

Kannst Du den Begriff "kalam" im Bezug auf Sumer näher deuten? (z.B. bei "Enki und die Weltordnung" Zl.69)

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02.08.2010 11:11 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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kalam meint üblicherweise "das Land", "die Nation", "das Reich"
also Land wie (meist politisch) zusammengehöriges Gebiet

Damit kann es natürlich auch synonym für Akkad, Sumer etc. bentzt werden.
Die Sumerer haben natürlich meist von "ihrem Land" gesproche, daher ist meist Sumer gemeint.
Wie immer bei sumerischen Texten ist Kontext alles ...

Enki und die Weltordnung

In den Zeilen 7, 16, 58, 117, 188 wird kalam als "das Land" benutzt

In der Umgebung 69 wird es sogar für die "fremden Länder" benutzt.

Da steht in etwa

"Ich bin der große Herr des Landes. Ich bin der oberste über alle Herrscher, der Vater aller fremden Länder"

Vermutlich hätte man da besser Übersetzt mit:

"Ich bin der große Herr von Sumer. Ich bin der oberste über alle Herrscher, der Vater aller fremden Länder"


In Zeile 140 wird "das Land" mit Sumer übersetzt ...
"Priester des Landes" wäre vermutlich sinnenstellend gewesen, daher "Priester aus Sumer"

usw.

ich denke es ist wie bei und mit "Land" .. "unser Land" = BRD .. ansonsten halt irgendein Land .. politisch oder anders zusammengehörig.

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03.08.2010 09:15 bonito ist offline E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
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Ja,...das macht Sinn. ja

(und Kramer hat den Begriff "Sumer" auf Grund der Bibel erfunden/umgedeutet ?)

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03.08.2010 14:53 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Irgendwie funktioniert das mit der Adam & Eva Geschichte nicht (wahlweise auch als Noah + Frau zu sehen)

Probleme sind die Haar- und Augenfarben -
Denn: Die Gene werden vererbt und es gibt mehr Farben als nur zwei (Adam´s und Eva´s)

Zitat:
Etwa 90 Prozent aller Menschen weltweit haben braune Augen, darunter der weitaus überwiegende Teil der Menschen nicht europäischer Abstammung. Eine der wenigen Ausnahmen bilden einige iranische Völker, unter denen Grünäugigkeit weit verbreitet ist. >wiki


Zitat:
Nach Aussagen des Genforschers Hans Eiberg von der Universität Kopenhagen habe sich der Genschalter für die Entwicklung von blauen Augen erst vor geschätzten sechs- bis zehntausend Jahren durch Mutation ergeben. Diese Veränderung sei so spezifisch, dass er vermutet, dass alle heute Blauäugigen vom selben Menschen abstammen. Geografisch verortet er dieses nordöstlich des Schwarzen Meeres. >wiki


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01.02.2011 19:09 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Ich hoffe, das passt hier dazu http://www.youtube.com/watch?v=N62LdN5tFP8
Das ist aus einer Reihe, die wissenschaftlich gegen das "Schöpfermodell" argumentiert. Also nix mit Adam+Eva. Der Sprecher im Video ist käslangweilig müde aber die Info ist richtig gut.

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halte dich an Menschen, die die Wahrheit suchen - aber hüte dich vor denen, die sie gefunden haben!
02.02.2011 10:29 pero1194 ist offline E-Mail an pero1194 senden Beiträge von pero1194 suchen Nehmen Sie pero1194 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von pero1194
Ich hoffe, das passt hier dazu [URL]http://www.youtube.com Der Sprecher im Video ist käslangweilig müde aber die Info ist richtig gut.

Kutchera ist Hochschulprofessor in Kassel und ein bekannter Anti-Kreationist

Er hat schon manchen dieser religiösen Pseudowissenschaftler zerlegt und als dumme Phantasten dastehen lassen. Seine Vortragsweise, so vermute ich, basiert auf den Erfahrungen in der Universität. Kutchera übersieht vollkommen, dass bei Vorträgen, Videos im Internet und sonstigen Veranstaltungen allenfalls 5% der Zuhörer die Hochschulreif haben.

Der Rest hat das Niveau geistiger Blingflieger mit Ausbildng durch die Bildzeitung, da ist der Lattenjupp das Höchste überhaupt und kann niemals nicht überboten werden. Nicht einmal der letzte Spiderman-Film schafft das, hat er doch eindeutig über alle Zweifel bewiesen, wozu eine christlich-edle und gute Gesinnung fähig ist.

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siehe:
wikipedia: Liste geographischer und ethnographischer Bezeichnungen in der Bibel
wikipedia: Liste biblischer Personen

1 Sem, Ham und Jafet.
- Sem (Schem): Semiten
- Ham (Cham): Hamiten (wikipedia)
- Jafet (Jefet): Jafetiten (wikipedia) ...Kaukasisch, Turksprache oder Indogermanisch ?

- Sprachfamilie

2 Die Söhne Jafets sind diese: Gomer, Magog, Madai (Madal), Jawan, Tubal, Meschech und Tiras.
- Gomer: assyrisch Gimirri (Gi-mir-ra-a-a) (= Herodots Kimmerer)
- Magog = Gog: ist beim Propheten Ezechiel (Kapitel 38 und 39) der Fürst von Mesech und Thubal und wohnt im Lande Magog.
- Madai: Volk der Meder, vermutlich indoiranisch > indogermanisch
- Jawan: wird zusammen mit Meschech und Tubal genannt
- Tubal: späthethitisch/luwisches Königreich Tabal in der Osttürkei, luwische Sprachen > Indogermanisch
- Meschech: in geographische Nachbarschaft zu Tubal ("Mitternacht" = Norden)
- Tiras: manche moderne Forscher setzen Thiras mit den Thrakern gleich, es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sich diese Stämme bereits im Blickfeld der Chronisten des 7. und 6. Jahrhunderts befanden

3 Die Söhne Gomers sind diese: Aschkenas, Rifat und Togarma.
- Aschkenas: Skythen oder Phrygern, indogermanisch
- Rifat: keine Angaben
- Togarma: keine Angaben

4 Die Söhne Jawans sind diese: Elischa, Tarsis (Tarschisch), die Kittäer (Kitim) und die Rodaniter (Dodanim).
- Elischa: verschiedene Lokalisierungsvarianten
- Tarsis: Ort Tartessos in Spanien
- Kittäer: Bewohner der Stadt Kition (heute: Larnaka) auf Zypern
- Rodaniter (Dodaniter): verschiedene Lokalisierungsvarianten

5 Von diesen haben sich ausgebreitet die Bewohner der Inseln der Heiden.
- "Insel der Heiden" ... ???? ...

6 Die Söhne Hams sind diese: Kusch, Mizrajim, Put und Kanaan (Kenaan)
- Kusch: die Kuschiter, südliches Ägypten, in ägyptischen Quellen bezeichnet als Region Nubien, die heutigen Sprecher kuschitischer Sprachen leben in Äthiopien und Somalia (deren Sprache jedoch nach den biblischen Kuschiten benannt ist), arabisch > semitisch bzw. nubische Sprache (Nilosaharanisch)
- Mizrajim: hebräische Name für Ägypten, vielleicht mit Bezug auf die „zwei Ägypten“, Oberägypten und Unterägypten, arabisch > semitisch
- Put: eventuell Libyen oder Punt (> wikipedia)
- Kanaan: Kanaaniter, Historisch dürfte der Name des Stammvaters Kanaan umgekehrt in Form einer Herkunftslegende von der Bezeichnung des Landes abgeleitet sein (siehe: http://books.google.com.au/books?id=cVuNKseq23oC&printsec=frontcover&dq=The
+Canaanites+and+Their+Land&source=bl&ots=4ViN2DC4jU&sig=-rCfWwmzJwOBVa9T18l
3FeqBGWI&hl=en&ei=kzFWTPucNY2Pce_xxL8M&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum
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7 Und die Söhne des Kusch sind diese: Seba (Sewa), Hawila (Chawila), Sabta (Sawta), Ragma (Rama) und Sabtecha (Sawtecha). Aber die Söhne Ragmas sind diese: Saba (Schewa) und Dedan
- Seba: keine Angaben
- Hawila: bibl.: Land im Garten Eden (Eridu ), Flavius Josephus setzte Hawila mit der Gangesebene in Indien gleich, andere Identifikationen: Äthiopien, Syrien, Arabien (wikipedia)
- Sabta: keine Angaben
- Ragma: keine Angaben
- Sabtecha: eventuell arabische Stämme

- Saba: Sabäer? (wikipedia)
- Dedan: keine Angaben

8 Kusch aber zeugte den Nimrod
- Nimrod: Nach jüdischer Überlieferung war Nimrod der Gründer des assyrischen und babylonischen Reiches. Nach ihm soll die Stadt Nimrud (assyr.: Kalach/Kalhu) am Tigris benannt worden sein. Nimrod gilt gewöhnlich als derjenige, der den Bau des Turmes von Babel anregte. Die Frau des Nimrod ist in der rabbinischen Tradition Semiramis.

10 Und der Anfang seines Reichs war Babel (Bawel), Erech, Akkad und Kalne (Chalne) im Lande Schinar (Schin´ar)
- Babel: Babylon
- Erech: Uruk
- Akkad:Akkad (evt.: "Flaschenhalses" Euphrat/Tigris [wikipedia])
- Kalne: verschiedene Lokalisierungsvarianten
- Schinar: Singara, Sumer? (wikipedia)

13 Mizrajim zeugte die Luditer (Ludim), die Anamiter (Anamim), die Lehabiter (Lehawim), die Naftuhiter (Naftuchim)
14 die Patrositer (Patrusim), die Kasluhiter (Kasluchim) und die Kaftoriter (Kaftorim); von denen sind gekommen die Philister (P´lischtim).

- Philister: Philister (wikipedia)

15 Kanaan aber zeugte Sidon (Zidon), seinen ersten Sohn, und Het (Chet)
16 und den Jebusiter (Jewusi), den Amoriter (Emori), den Girgaschiter (Girgaschi),
17 den Hiwiter (Chiwi), den Arkiter (Arki), den Siniter (Sini),
18 den Arwaditer (Arwadi), den Zemariter (Zemari) und den Hamatiter (Chamati)

- Sidon: Stadt in Libanon (Phönizien), Während der Rebellion der phönikischen Städte gegen Salmanassar V. (726-722) stellte sich Sidon auf die Seite der Assyrer. Nach dem Ende des assyrischen Reiches wurde das Gebiet kurzfristig von den Ägyptern erobert, Pharao Necho II. hinterließ eine Stele in Sidon. Unter Nebukadnezar II. wurde die Stadt Sidon wieder aufgebaut. (wikipedia)
- Het: Keine Angaben
- Jebusiter: Hapiru?
- Amoriter: Amurriter, semitisch, bevor sie sich am Euphrat niederließen, waren sie Kleinviehnomaden, erstmalige Erwähnung finden die Amurriter bei Kämpfen unter dem akkadischen König Naram-Sin um 2.240 v.u.Z. (wikipedia)
- Girgaschiter: keine Angaben
- Hiwiter: Stadt Sichem (wikipedia)
- Arkiter: keine Angaben
- Siniter: Keine Angaben; {China? (sinitische Sprache: wikipedia)}
- Arwaditer: Keine Angaben
- Zemariter: Keine Angaben
- Hamatiter: Hama in Syrien

22 Und dies sind seine (Sem) Söhne: Elam, Assur (Aschur), Arpachschad, Lud und Aram
- Elam: Reich Elam, weder indoeuropäisch noch semitisch, im heutigen Iran (wikipedia)
- Assur: Aššur, Stadt im Norden des heutigen Irak (wikipedia)
- Arpachschad: von Josephus und anderen als Stammvater der Chaldäer gesehen
- Lud: keine Angaben
- Aram: im Tanach der eponyme Stammvater der Aramäer (vorderasiatische Völkergruppe, die seit der ausgehenden Bronzezeit in Syrien mehrere Königreiche, wie Aram (Damaskus), Arpad (Aleppo) und Hamath (Hama) gründete ... wikipedia).

23 Aber die Söhne Arams sind diese: Uz, Hul (Chul), Geter und Masch.
- Uz: keine Angaben
- Hul: keine Angaben
- Geter: keine Angaben
- Masch: Flavius Josephus identifizierte es mit den Moschoi (wikipedia), bzw. Stammvater der aramäischen Bevölkerung des Tur Abdin, damit wären die Muschki der Zeit Tiglath-Pilesers ein lokaler aramäischer Stamm und hätten nichts mit den Moschoi zu tun. (wikipedia)

24 Arpachschad aber zeugte Schelach, Schelach zeugte Eber (Ewer)
- Schelach: keine Angaben
- Eber: Name als Eponym für die Hebräer, oder "jenseits des Flusses" (Euphrat), oder syrisches Königreich (lt. Weissagungen Bileams), Eber gilt einer weiteren Tradition zufolge auch als Ahnherr der Awaren (wikipedia >awarische Sprache). >wikipedia-Eber
>> Inana and Ebih;(Ort): etcsl

25 Eber wurden zwei Söhne geboren. Einer hieß Peleg, weil zu seiner Zeit die Erde zerteilt wurde; und sein Bruder hieß Joktan.
- Peleg: keine Angaben
- Joktan: arab: Stammvater der Südaraber, hebr.: Stammvater der Joktaniter, die zusammen mit den Aramäern, Midianitern, Israeliten und Edomitern zu den Hebräern gerechnet werden.

26 Und Joktan zeugte Almodad, Schelef (Schalef), Hazarmawet (Chazarmawet), Jerach (Jarach),
27 Hadoram, Usal, Dikla,
28 Obal (Owal), Abimaël (Awima´el), Saba (Schewa),
29 Ofir, Hawila (Chawila) und Jobab (Jowaw)

- Almodad: keine Angaben
- Schelef: keine Angaben
- Hazarmawet: (von Semitisten:) Hadramaut (wikipedia 1, wikipedia 2)
- Jerach: keine Angaben
- Hadoram: keine Angaben
- Usal: keine Angaben
- Dikla: keine Angaben
- Obal: keine Angaben
- Abimaël: keine Angaben
- Saba: 2.Mal (siehe: Gen 10,7: Sabäer? (wikipedia))
- Ofir: keine Angaben
- Hawila: 2.Mal (siehe: Gen 10,7: bibl.: Land im Garten Eden (Eridu ), Flavius Josephus setzte Hawila mit der Gangesebene in Indien gleich, andere Identifikationen: Äthiopien, Syrien, Arabien (wikipedia))
- Jobab: keine Angaben

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02.04.2011 02:58 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Irgendwie liegt nun ein Vergleich mit der sumerischen Königsliste nah ... aber allein über die Wortähnlichkeiten (als Nichtlinguist) lässt sich da nicht viel, bzw. zu viel drin sehen.

Ham´s Sohn Kusch erinnert irgendwie an Kish (Mesopotamien) wo laut sumerischer Königsliste das Königtum nach der Flut erblüht. Die sumerische Flutgeschichte stellt sich als der maßgebliche Vorreiter der biblischen Noahversion dar. Daher der Versuch eines Vergleiches.

Die Stadt Kish liegt etwas nördlicher als die sumerischen Stadtstaaten Ur und Uruk. Kish wird daher schon in "Semitische" (akkadische) Gefielde eingeordnet, zu denen die Sumerer sprachlich nicht zählen.
Somit könnte man mit "Nimrod, der erste der an Macht gewann" einen Sargon von Akkad vermuten, dem die Erschaffung des ersten geschichtlich belegbaren "Großreiches" gelang.
In beiden Aussagen, sowohl bei Kish, wie auch bei Sargon ist aber zu bedenken, dass die nicht-semitischen Sumerer und die semitischen Akkadier eigentlich in ständigem Miteinander lebten. Also ("zu Zeiten kurz nach der Flut" ... sagen wir mal ca. um 2900 - 2800 v.u.Z.) waren diese untereinander nicht so stark verfehded, wie z.B. beide im Bezug auf den nicht-semitischen u. nicht-indogermanischen Nachbarn Elam (in etwas späterer Zeit).

Nicht nur die geschichtlich bekannten Namen wie Babylon, Uruk, Assur und Akkad (oder ferner auch die Amoriter) lassen sich in Mesopotamien orden, denn mit Kanaan und Sidon sind wir geografisch dann nicht viel weiter weg.

Abrahams Vater kam lt. Bibel aus Ur (sumer) und war Chaldäer, ein semitischer Nachbarstamm der Sumerer, bekannt in babylonischer Zeit, auch als "Meerlandvolk" benannt) ... wohl aber eines der Völker, dem durch die Bibel fast zu hohe Ehre zuteil wurde.

Ferner taucht Saba auf, man ist zwar schnell bei "Königin Saba" aber dennoch gab es die sogenannten Sabäer (wie auch immer sie sich selbt nannten) in ähnlicher geografisch-geschichtlicher Absteckung.

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03.04.2011 10:54 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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