religionskritik
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Das Religionskritik-Forum beschäftigt sich hauptsächlich mit den Machenschaften und Verbrechen des Christentums in den letzten 2000 Jahren und deren heutigen fundamentalistischen bzw. extremistischen christlichen Glaubensgruppen. Thema ist auch die kritische Sicht auf den (auch wenn nur fiktiven) biblischen Gott Jahwe und seinem Despoten Mose im Alten Testament, weil in extremistischen Kreisen immer wieder Wahrheitsansprüche gestellt werden und somit Bezug auf eine Legitimation genommen wird. Es wurden im Namen Gottes Kriege geführt; ethnische Säuberungen in der "Neuen Welt" durchgeführt, Ketzer und Bücher auf dem Scheiterhaufen verbrannt; Millionen Kinder in Klöstern der Kirche misshandelt und missbraucht und auch heute noch werden Kriege im Namen eines Christengottes geführt. Auch die Missionierungen gehen weiter, ohne das den Glaubensverkündern (auf Grund ihrer eigenen Geschichte) das Wort im Halse stecken bleibt. Und ja, es wird geradezu vom Papst dazu aufgerufen, dass die Kirchen und die religiösen Organisationen ihre Prioritäten auf die Verkündung der Gottes-Botschaft legen sollen, anstatt auf humanitäre Hilfeleistungen. Solange Christen auf Mission gehen und Kinder schon im Kindergarten und in der Schule einem Gott huldigen müssen, hat jeder das Recht dazu, argumentativ dagegen vorzugehen. Seit einiger Zeit sind den Groß-Kirchen die Hände gebunden und sie können ihre Botschaft nicht mehr öffentlich mit Angst, Schrecken und Hass verbreiten, so dass sie nun neue Wege beschreiten mussten - nämlich mit der Mitgefühlsmasche. Und da die Mitgefühlsmasche auch immer etwas mit latenten Schuldgefühlen gegenüber den armen Menschen dieser Welt zu tun hat, passt dass auch prima ins christliche Schema. Allerdings kommt es ab und zu immer wieder zum Vorschein, dass humanitäre Hilfe weitaus weniger wichtig ist, als die "Gottes"-Botschaft und alle Nichtgläubigen zum Übel der Welt erklärt werden. Einigen Leuten, denen das alles egal ist, werfen mir ebenso eine Mission vor, aber da gibt es einen großen Unterschied: Die Kirchen, die schon unsere Jüngsten in öffentlichen Kindergärten und Schulen für das Jenseits begeistern und für sich rekrutieren wollen, streben in erster Linie nach Selbsterhalt. Kritiker aber haben dazu klare diesseitige Forderungen und Ziele. Sind diese Ziele erreicht, bedarf es keiner Kritik mehr, weil sie überflüssig wird. Das ist ein gewichtiger Unterschied zu Kirchen, Religionen und Weltanschauungen. Der Schrei - oder besser gesagt die Phrase nach Toleranz ist immer sehr laut, aber warum muss ich tolerant gegenüber Untoleranten sein? Nein, ich toleriere die NS-Weltanschauungen des Vatikans und den anderen meisten Religionen sowie Sekten nicht. Warum sollte ich dem gegenüber denn tolerant sein? Ich finde es keinesfalls übertrieben. Das Christentum war wie ein Naziregime und die Ideologie des Vatikans ist Faschismus - auch wenn der Papst hier und da mal einige diplomatische aber heuchlerische Reisen nach Istanbul und anderswo hin unternimmt. Die letzten 2000 Jahre Christentum ließ dies immer wieder deutlich werden. Denken wir nur an den Indianer-Holocaust, den Papst Ratzinger bis heute leugnet. Inquisition, Hexenverfolgung, Vernichtung der Katharer und dessen Glauben, sowie übelste Foltermethoden sind nur einige weitere Beispiele. Letztendlich hat sich die Kirche auch durch das Konkordat mit dem Hitlerregime selbst disqualifiziert. Man könnte sich ja sonst ebenso aufregen, wenn jemand das damalige NS-Regime nicht toleriert, sowie den heutigen Neonationalsozialismus und dessen begeisterte Anhänger. Auch diese stehen an Schulen und wollen Kinder rekrutieren - verschenken CD's ...etc. - wie die Kirchen und Sekten auch. Schon unsere Kleinsten müssen in vielen öffentlichen Kindergärten und einigen öffentlichen Schulen beten. Warum sollte man das tolerieren, dass mein Kind in einer staatlichen Schule beten soll? Warum soll man religiöse Symbole in staatlichen Einrichtungen tolerieren? Wie wäre es denn damit, wenn die Fanatiker einfach mal tolerieren, dass man deren religiösen Krempel in staatlichen Einrichtungen nicht sehen will? Der missionarische Schwachsinn mit all seinen Wahnvorstellungen und der Aufruf dazu, dies alles bedenkenlos zu glauben, ist eine andere Sache, was man ja aber ebenfalls nicht tolerieren muss. Mich wundert es auch immer wieder, mit welcher Ignoranz Gläubige Jahrhunderte des Terrors schönreden. Das sind in der Regel die gleichen Leute, die am Ground Zero stehen und eigene Opfer beklagen oder in der Gedenkstätte "KZ Sachsenhausen" Blumen niederlegen. Viel Spaß im Religionskritik-Forum, wo ungeniert diskutiert werden darf. Religionskritik-Forum Sollten Sie Fragen, Probleme, Beschwerden oder Sonstiges zum Forum haben, so stellen Sie den Kontakt zu mir her. BOB SIGNS / Boardleitung Delmenhorst / Niedersachsen |